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Krankenversicherung

Bestandsaktion - 03.12.2019

Neue Vorschriften zur Meldung der KV-Beiträge: Wir informieren Ihre betroffenen Bestandskunden

Seit vielen Jahren sind private Krankenversicherer gesetzlich verpflichtet, die KV-Beiträge ihrer Kunden an die Finanzbehörde zu melden. Voraussetzung war bisher die individuelle Einwilligung des Versicherungsnehmers. Rückwirkend zum 01.01.2019 ändert sich das Verfahren. Wir müssen jetzt die Beiträge für alle substitutiv versicherten Kunden melden. Auch wenn keine Einwilligung vorliegt.

 

Unsere Bestandsaktion

In Kürze informieren wir Ihre Kunden über die Folgen des „Zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetzes“. Wir schreiben sämtliche Kunden an, die der Übermittlung ihrer Beiträge an die Finanzbehörde widersprochen haben. 

Hierzu haben wir ein Muster des Anschreibens für Sie zur Verfügung gestellt.

 

Termine

Der Versand der  Kundenanschreiben erfolgt ab dem 10.12.2019. 

 

Relevante Gesetze

                

§ 10 und § 10a Einkommensteuergesetz (EStG)

 

Anträge

Zum 01.01.2020 enthalten alle Anträge sowie die Vorschlagssoftware folgenden Hinweis: 

 

Umsetzung des Verfahrens erstmals in 2020 

Anfang 2020 melden wir die für 2019 steuerlich berücksichtigungsfähigen gezahlten und die ggf. von uns erstatteten Beiträge per Datensatz an die zuständige Finanzbehörde. Dies erfolgt für alle Personen  

  • mit substitutiven Krankenvollversicherungstarifen bzw. Beihilferestkostentarifen oder 
  • die eine Pflegepflichtversicherung nach den Tarifen PVN bzw. PVB versichert haben oder 
  • die nach den Auslandstarifen CALA, CALS (bzw. CAA, CAS) versichert sind oder
  • die mindestens einen substitutiven Vollversicherungstarif als Anwartschaftsversicherung führen.  

Die Einwilligung spielt dann keine Rolle mehr.

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