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Sachversicherung

Unfallversicherung - 27.01.2020

Datenschutzgrundverordnung in der Unfallversicherung

Mit Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) zum 25.5.2018 darf ohne Einwilligung aller versicherten Personen in die Datenerhebung, -speicherung, -verarbeitung und -weitergabe ein Unfallantrag nicht mehr policiert werden. Aufgrund einiger Rückfragen möchten Sie erneut daran erinnern, worauf Sie achten müssen.

 

Neuanträge – UnfallGiro und UnfallGiroVita

Bei Neuanträgen sind von allen Personen ab vollendetem 16. Lebensjahr die Unterschriften zwingend erforderlich.

Bei Personen unter 16 Jahren muss eine Einwilligung von beiden Elternteilen / ggf. gesetzliche Vertreter erfolgen.

 

Änderungs-/Verlängerungsanträge UnfallGiro

Bei diesen Anträgen sind von allen Personen ab vollendetem 16. Lebensjahr die Unterschriften erforderlich, wenn Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen.

Bei Personen unter 16 Jahren oder sofern ein alleiniges Sorgerecht besteht gelten für die Unterschriften die selben Voraussetzungen wie bei Neuanträgen.

 

Bestandsverträge

Da die Einwilligungen bereits beim Neugeschäft vorlagen, ist im Bestandgeschäft grundsätzlich nur die Unterschrift des VN erforderlich.

Ausnahmen:

  • Bei einer Umstellung bzw. Bestandsverlängerung in UnfallGiroVita sind die Unterschriften grundsätzlich erforderlich. In UnfallGiroVita ist auch bei Bestandsverträgen immer die Beantwortung der Gesundheitsfrage zu einer Behinderung (GdB) bzw. anerkannten Pflegebedürftigkeit oder zu einer Antragsstellung auf Anerkennung einer Schwerbehinderung/Pfleggrad erforderlich.
  • Änderung des Bezugsrechts für den Todesfall. 

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