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Krankenversicherung

Beihilfeänderung - 25.03.2020

Wesentliche Änderungen in der Beihilfe zum 01.01.2020: In den Bundesländern NRW und Bayern

In den Bundesländern NRW und Bayern hat sich die Beihilfeverordnung zum 01.01.2020 geändert. Die Einzelheiten zu den
Änderungen haben wir für Sie nachfolgend zusammengefasst.

 

Beihilfeänderungen in NRW

Die folgenden zwei Beihilfeänderungen in NRW sind nur für Familien relevant, in denen beide Elternteile verbeamtet und beihilfeberechtigt sind:

  1. Beihilfezahlung zu Aufwendungen von Kindern
    Eine Beihilfe zu den Aufwendungen des Kindes wird nur noch dem Beihilfeberechtigten gezahlt, der den entsprechenden Anteil des Familienzuschlags tatsächlich erhält.
    Eine abweichende Bestimmung kann für Aufwendungen, seit dem 01. Januar 2020 nicht mehr berücksichtigt werden. Hierdurch kommt es möglicherweise zu einem Wechsel der für die Aufwendungen des Kindes zuständigen Beihilfestelle.
  2. Bemessungsatz bei zwei oder mehr Kindern
    Die Anzahl der berücksichtigungsfähigen Kinder hat auch Auswirkungen auf den Beihilfebemessungssatz. Dieser ist personenbezogen. Er beträgt im Regelfall für Beihilfeberechtigte im aktiven Dienst mit zwei oder mehr Kindern 70 %. Bei mehreren Beihilfeberechtigten erhält nur noch die Person den erhöhten Bemessungssatz, die die entsprechenden Kinderanteile im Familienzuschlag erhält.


Auswirkungen für Ihre Bestandskunden:
Durch die Änderung zum 01.01.2020 kann eine Anpassung des Versicherungsschutzes einer bereits bestehenden Beihilferestkostenversicherung durch die Änderungen des Bemessungssatzes des beihilfeberechtigten Versicherungsnehmers bzw. der beihilfeberechtigten VP erforderlich sein. Die Erhöhung seines Beihilferestkostentarifs muss Ihr Kunde gegebenenfalls innerhalb von 6 Monaten nach der Änderung beantragen. Ansonsten wird eine Risikoprüfung erforderlich.

 

Beihilfeänderung in Bayern

Erhöhung der Einkommensgrenze von Ehegatten/Lebenspartnern

Die Einkommensgrenze für die Berücksichtigung von Ehegatten und Lebenspartnern wurde für das Bundesland Bayern ab dem 01.01.2020 auf 20.000 Euro erhöht.

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