Vertriebspartner-Informationen
Krankenversicherung

Beihilfeänderung - 20.12.2018

Beihilfeänderungen in Hamburg und Sachsen: Auswirkungen für Ihren Vertrieb

Zum 01.08.2018 wurde das Beihilferecht im Bundesland Hamburg und zum 01.01.2019 im Bundesland Sachsen geändert. Die wesentlichen Änderungen und Folgen haben wir für Sie zusammengefasst.

 

1. Änderung zum 01.08.2018: Wahlmöglichkeit für Beamte in Hamburg

Seit dem 01.08.2018 können Beamte der Stadt Hamburg zwischen zwei Varianten der Beihilfe wählen. Das Wahlrecht besteht insbesondere für Beamtenanwärter oder Beamte, die im Herbst neu eingestellt wurden. Aber auch vor dem 01.08.2018 bereits eingestellte Beamte können die Pauschale Beihilfe beantragen. Dafür ist keine Frist vorgesehen.

 

Neue pauschale Beihilfe

  • Die neue Pauschale Beihilfe erfolgt in Form eines monatlichen Zuschusses zum Krankenversicherungsbeitrag.
  • Die Pauschale beträgt 50 % des GKV-Beitrags (maximal bis zum Höchstbeitrag). Auch für den Beitrag der berücksichtigungsfähigen Angehörigen (Einkommen unter 18.000 Euro im Vorvorjahr) wird eine Pauschale gewährt, aber nur, sofern der Höchstbetrag noch nicht ausgeschöpft ist.
  • Der GKV-Beitrag berechnet sich aus dem Bruttolohn (max. bis zur BBG, 2019: 4537,50 EUR).
  • Der Beamte erhält GKV-Leistungen nach SGB V. Leistungskürzungen durch Gesundheitsreformen sind immer möglich.
  • Eine Beitragsrückerstattung gibt es nur bei entsprechenden GKV-Wahltarifen.

 

Klassische individuelle Beihilfe + beihilfekonforme PKV

  • Die klassische individuelle Beihilfe erfolgt in Form einer Beteiligung an den Krankheitskosten.
  • Die individuelle Beihilfe beträgt 50 % der Aufwendungen für den Beihilfeberechtigten (ab 2 Kindern 70 %), für Ehegatten 70 % und bei Kindern 80 %. Den Rest muss der Beihilfeberechtige über eine beihilfekonforme PKV absichern. Im Rentenalter beträgt der Beihilfeanspruch 70 %.
  • Für die Beihilfe wird kein Beitrag erhoben. Der Beitrag für die ergänzende PKV ist abhängig vom Leistungsumfang, Eintrittsalter und Gesundheitszustand.
  • Der Beamte erhält Leistungen gemäß der Beihilfeverordnung plus die Restkostenerstattung aus dem beihilfekonformen PKV- Schutz mit lebenslanger Leistungsgarantie.
  • Eine Beitragsrückerstattung aus den ergänzenden PKV-Tarifen ist i. d. R. vorgesehen.

 

Unterm Strich sind Beamte mit der neuen Pauschalen Beihilfe schlecht beraten - 
hinzu kommen noch die folgenden wesentlichen Aspekte:

  • Durch Wahl der neuen Pauschalen Beihilfe verzichten Beamte unwiderruflich auf Vorteile der individuellen Beihilfe, z. B. den top PKV-Schutz in Ergänzung zur Beihilfe und die damit verbundene Flexibilität.
  • In anderen Bundesländern gilt die „Pauschale Beihilfe“ nicht. Bei einem Umzug in ein anderes Bundesland müssten Ihre Kunden dann also als „freiwilliges GKV-Mitglied“ den gesamten Beitrag alleine aufbringen – bis zum Höchstbeitrag. Die Rückkehr in die klassische individuelle Beihilfe wäre dort zwar möglich, aber nur mit kompletter Gesundheitsprüfung für die ergänzende PKV.

 

Empfehlen Sie Beamten in Hamburg weiterhin COMFORTBeihilfe - die Ergänzung zur Beihilfe!

Die klassische Beihilfe kann mit COMFORTBeihilfe passgenau ergänzt werden. Ändert sich der Beihilfesatz, z. B. wenn die Familie wächst oder im Ruhestand, kann der Schutz angepasst werden. Eine Absicherung mit COMFORTBeihilfe ist für Ihre Kunden in den meisten Fällen, was Leistung und Beitrag anbelangt, günstiger und vorteilhafter.

 

 

 

2. Änderung zum 01.01.2019: Verbeamtung von neuen Lehrern in Sachsen

Ab der 01.01.2019 ändert das Land Sachsen für Lehrer die Rahmenbedingungen zur Verbeamtung - bisher konnten nur Schulleiter/innen bzw. ihre Stellvertreter verbeamtet werden, nicht aber Lehrkräfte. Künftig gilt Folgendes:

  • Neu einzustellende Lehrerinnen und Lehrer mit vollständiger Ausbildung werden verbeamtet.
  • Etwa 6.000 bereits vollständig ausgebildete Lehrkräfte, die bereits im sächsischen Schuldienst tätig sind, haben die Möglichkeit, sich bis zur Vollendung des 42. Lebensjahres verbeamten zu lassen.
  • Die Übernahme bereits verbeamteter Lehrkräfte aus anderen Bundesländern wird gewährleistet.
  • Vordienstzeiten als angestellter Lehrer werden mit bis zu fünf Jahren auf die Versorgungsansprüche eines Beamten angerechnet.

Die Möglichkeit der Verbeamtung soll bis Ende 2023 befristet werden. Die bis dahin verbeamteten Lehrkräfte sollen ihren Beamtenstatus behalten. Über die Einstellungsgarantie wird jährlich vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus informiert.

Was ändert sich durch die Verbeamtung? 
Mit Verbeamtung erfolgt der Eintritt in ein öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis. Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und der gesetzlichen Krankenversicherung entfallen. Bereits nach 5 Jahren Dienstzeit haben Beamte einen Anspruch auf Mindestversorgung bei Dienstunfähigkeit über den Dienstherrn. Beamte erhalten Landesbeihilfe des Landes Sachsen und ergänzen diese mit einer Privaten Krankenversicherung. Das ist Ihre Vertriebschance.

COMFORTBeihilfe: Ihr starkes Angebot für Beamte, Beamtenanwärter/Referendare in Sachsen 
COMFORTBeihilfe bietet Ihren Kunden starke Leistungen passend zur Beihilfe und extra günstige Beiträge für Beamtenanwärter bzw. Referendare. Egal welche Beihilferegelungen jeweils gelten – COMFORTBeihilfe passt immer und setzt da an, wo die Beihilfe endet. Für die berufliche Startphase haben Sie besonders flexible Angebotsmöglichkeiten: 

Beamtenanwärter und Referendare: Flexibilität ist Ihr Trumpf!

Neue Tarifvariante BO-COMFORT-B:
Ihr Angebot ohne Selbstbeteiligung für Referendare und Beamtenanwärter, die „all-inclusive“ bevorzugen.

Bekannte Tarifvariante BA-COMFORT-B:
Ihr Angebot mit leistungsdynamischer Selbstbeteiligung für wirtschaftlich orientierte Referendare und Beamtenanwärter.

Mit Selbstbeteiligung oder ohne - beides rechnet sich für Ihre Kunden! Nutzen Sie unsere Verkaufsunterlage zu COMFORTBeihilfe.

 

zur Übersicht