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Krankenversicherung

Versicherungsentlastungsgesetz - 19.12.2018

Versichertenentlastungsgesetz (VEG) – Neu zum 01.01.2019

Parität bei den Beiträgen kommt zurück

Ab dem 01.01.2019 wird der Geldbeutel gesetzlich Versicherter deutlich entlastet. Das liegt an der Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung. 

Der komplette Krankenkassenbeitrag wird wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bzw. Rentenbeziehern und der Rentenversicherung getragen.

 

Großes Plus für „kleine“ Selbstständige

Ebenfalls ab Januar 2019 greift eine neue gesetzliche Regelung bei der Beitragsfestsetzung für Selbstständige. Die Mindestbemessungsgrenze wird um mehr als 50 Prozent gesenkt und beträgt im Jahr 2019 1.038,33 EUR. Dadurch werden Selbstständige mit geringen Einkommen enorm profitieren. 

Die Anpassung wird von der Continentale BKK automatisch durchgeführt. Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige werden zusätzlich mit einem persönlichen Anschreiben inkl. Flyer (sh. Anhang) informiert.

Flyer - Freiwillige Versicherung für Selbständige

 

GKV-Zugangsrecht für ausscheidende Zeitsoldaten (SaZ)

Ab dem 01.01.2019 wird für ehemalige SaZ ein einheitlicher Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung ermöglicht. Die Soldatinnen und Soldaten erhalten ein Beitrittsrecht zur freiwilligen Versicherung

 

Berechnung der Beiträge

Die Übergangsgebührnisse werden mit dem ermäßigten Beitragssatz bei der freiwilligen Versicherung berücksichtigt. Anstelle der bisherigen Beihilfe erhalten die ehemaligen SaZ einen Zuschuss in Höhe der Hälfte der Beiträge zur Krankenversicherung (inkl. Zusatzbeitrag) und zur Pflegeversicherung. 

Den Beitragszuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung trägt der Versicherte alleine.

Bezieht der ehemalige Soldat weitere Einnahmen (z.B. Miet- oder Kapitaleinnahmen) trägt er die darauf entfallenen Beiträge alleine.

Für die Übergangsbeihilfe fallen keine Beiträge an.

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